Kosmetik ohne Mikroplastik –
warum bewusste Formulierungen heute wichtiger sind denn je
Mikroplastik ist längst kein Randthema mehr, sondern eine der zentralen Fragen moderner Hautpflege. Immer mehr Menschen achten bewusst darauf, was sie ihrer Haut zuführen – und welche Spuren Kosmetikprodukte in der Umwelt hinterlassen. Kosmetik ohne Mikroplastik steht dabei für ein neues Verständnis von Qualität, Verantwortung und Wirksamkeit.
Doch was genau bedeutet mikroplastikfreie Kosmetik? In welchen Produktbereichen ist das Thema besonders relevant – und wie lassen sich Formulierungen entwickeln, die ohne synthetische Kunststoffpolymere auskommen, ohne Abstriche bei Hautgefühl, Stabilität oder Pflegewirkung zu machen?
Unsere Produkte sind mikroplastikfrei formuliert – nicht als Reaktion auf einen Trend, sondern aus Überzeugung. Wir verzichten konsequent auf synthetische Kunststoffpolymere, weil sie für die Haut keinen aktiven Mehrwert bieten. Stattdessen setzen wir auf hautphysiologisch sinnvolle Strukturen und Wirkprinzipien, die die Hautfunktion unterstützen, anstatt sie zu überdecken. Dieser Anspruch zieht sich durch alle Pflegeschritte – von der Reinigung bis zur Pflege.
In diesem Beitrag erfährst du:
- Was Mikroplastik in Kosmetik bedeutet
- Warum Mikroplastik in der Hautpflege kritisch zu sehen ist
- Wo Mikroplastik in Kosmetik besonders relevant ist
- Warum mikroplastikfreie Pflege die Haut langfristig unterstützt
- FAQ: Häufige Fragen zu Kosmetik ohne Mikroplastik
- Unser Versprechen: bewusste Formulierungen mit Verantwortung
- Fazit: Kosmetik ohne Mikroplastik – Verantwortung, die wirkt
Mikroplastik in Kosmetik – ein Überblick
Mikroplastik begegnet uns in Kosmetikprodukten häufig dort, wo man es nicht erwartet. Um einordnen zu können, warum der bewusste Verzicht auf synthetische Polymere heute eine so große Rolle spielt, lohnt sich zunächst ein Blick auf die Grundlagen.
Was ist Mikroplastik in Kosmetik?
Mikroplastik bezeichnet winzige Kunststoffpartikel, die entweder als feste Bestandteile eingesetzt werden oder in flüssiger, gelartiger Form als Polymere in kosmetischen Formulierungen vorkommen. In der Hautpflege übernehmen sie vor allem technische Funktionen, etwa zur Texturverbesserung, Stabilisierung oder für ein besonders glattes Hautgefühl.
Problematisch ist, dass Mikroplastik biologisch nicht abbaubar ist. Über das Abwaschen gelangt es ins Abwasser, kann dort nicht vollständig herausgefiltert werden und reichert sich langfristig in der Umwelt an.
Warum Mikroplastik in Hautpflege kritisch zu sehen ist
Aus hautphysiologischer Sicht bietet Mikroplastik keinen pflegenden Nutzen. Es unterstützt weder Regeneration noch Barrierefunktion, sondern wirkt vor allem filmbildend. Dieser Film kann kurzfristig ein angenehmes Hautgefühl vermitteln, verändert jedoch nichts an der tatsächlichen Hautgesundheit.
Mikroplastikfreie Kosmetik setzt daher nicht auf kaschierende Effekte, sondern auf Formulierungen, die mit der Haut arbeiten – nicht gegen sie.
Wo Mikroplastik in Kosmetik besonders relevant ist
Kosmetik ohne Mikroplastik betrifft nicht einzelne Produkte, sondern die gesamte Formulierung moderner Hautpflege. Besonders relevant ist der Verzicht dort, wo synthetische Polymere lange als funktionale Hilfsstoffe eingesetzt wurden.

Reinigung & Peelings
Bei Reinigungsprodukten und Peelings ist das Thema Mikroplastik vielen Konsumentinnen bereits bekannt. Lange Zeit wurden feste Kunststoffpartikel eingesetzt, um einen mechanischen Peelingeffekt zu erzielen oder ein bestimmtes Hautgefühl zu erzeugen. Diese Partikel sind für die Hautfunktion jedoch nicht notwendig und belasten Umwelt und Abwassersysteme gleichermaßen.
Moderne Pflegekonzepte hinterfragen diesen Ansatz. Statt mechanischer Reibung setzen wir auf lösende Wirkprinzipien, die die Hauterneuerung unterstützen, ohne die Hautoberfläche unnötig zu stressen. Fruchtsäuren lösen abgestorbene Hautzellen sanft von der Haut und fördern einen gleichmäßigen Erneuerungsprozess. Fruchtsäuren sind natürliche Säuren, die in vielen Pflanzen vorkommen und in der Hautpflege gezielt eingesetzt werden, um die Verbindung zwischen abgestorbenen Hautzellen zu lösen. Dadurch wird die Hautoberfläche geglättet, ohne mechanischen Druck oder Reibung auszuüben. Gleichzeitig kann die Haut die nachfolgende Pflege besser aufnehmen, da der Erneuerungsprozess gleichmäßig unterstützt wird. Dieser Ansatz ist ideal geeignet, da er effektiv wirkt, ohne die Hautbarriere zu irritieren – und vollständig ohne Mikroplastik auskommt.
Cremes, Masken & Seren – der unterschätzte Bereich
Weniger sichtbar, aber umso relevanter ist Mikroplastik in Cremes, Masken und Seren. Hier wird es häufig eingesetzt, um Textur, Stabilität oder ein besonders glattes, silikonartiges Hautgefühl zu erzeugen. Gerade bei Leave-on-Produkten, die über Stunden auf der Haut verbleiben, ist diese Form der „technischen Optimierung“ kritisch zu betrachten.
Mikroplastik hat in diesen Formulierungen keine pflegende Funktion. Es verändert nicht die Hautstruktur, sondern legt sich wie ein Film auf die Oberfläche. Unsere Formulierungen verfolgen deshalb einen anderen Ansatz: Sie setzen auf hautidentische Strukturen, die sich in die Haut integrieren, statt sie zu überdecken. Eine zentrale Rolle spielt dabei die DMS-Cremebasis. DMS steht für „Derma Membran Struktur“ und orientiert sich am natürlichen Aufbau der Hautbarriere. Die Cremebasis ahmt die Lipidstruktur der Haut nach und kann sich dadurch besonders gut in die Haut einfügen. So entsteht eine stabile, angenehme Textur, die ohne synthetische Kunststoffpolymere auskommt und die Hautfunktion aktiv unterstützt.
Auf diese Weise entsteht Pflege, die hautnah wirkt und sich langfristig sinnvoll in serielle Pflegekonzepte integrieren lässt – ohne rein technische Effekte, aber mit spürbarem Nutzen für die Haut. Mehr dazu erfährst du im Blogartikel zum DMS-Cremebasis hier.
Warum mikroplastikfreie Pflege die Haut langfristig unterstützt
Der Verzicht auf Mikroplastik ist nicht nur eine ökologische Entscheidung, sondern auch eine Frage der Hautgesundheit. Die Haut ist ein komplexes Organ, dessen Schichten eng zusammenarbeiten. Damit Pflegeprodukte ihre Wirkung sinnvoll entfalten können, müssen diese Strukturen unterstützt werden – statt sie durch rein technische Inhaltsstoffe zu überlagern.
Mikroplastik kann sich wie ein künstlicher Film auf die Haut legen. Dieser sorgt zwar kurzfristig für ein glattes Hautgefühl, trägt jedoch nichts zur aktiven Hautfunktion bei. Mikroplastikfreie Formulierungen setzen stattdessen auf Strukturen, die sich in die Haut integrieren und natürliche Austauschprozesse wie Feuchtigkeitsregulation und Wirkstoffaufnahme unterstützen. Warum das Zusammenspiel der Hautschichten dabei so entscheidend ist, erklären wir hier:
Warum das Zusammenspiel der Hautschichten für eine funktionierende Pflege so entscheidend ist, erklären wir ausführlich in diesem Beitrag. Auch das Mikrobiom der Haut reagiert sensibel auf Inhaltsstoffe ohne biologischen Bezug. Pflege ohne Mikroplastik kann dazu beitragen, dieses Gleichgewicht zu erhalten und die Hautbarriere langfristig zu stabilisieren. Welche Rolle das Hautmikrobiom dabei spielt, erfährst du in diesem Beitrag. Mikroplastikfreie Kosmetik schafft damit die Grundlage für eine Pflege, die die Haut in ihrer natürlichen Funktion stärkt – ausgewogen, hautnah und langfristig wirksam.
FAQ: Häufige Fragen zu Kosmetik ohne Mikroplastik
Was bedeutet „Kosmetik ohne Mikroplastik“ genau?
Kosmetik ohne Mikroplastik verzichtet auf feste oder flüssige Kunststoffpartikel, die nicht biologisch abbaubar sind. Dazu zählen sowohl sichtbare Partikel in Peelings als auch synthetische Polymere, die zur Texturverbesserung oder Stabilisierung eingesetzt werden.
Ist mikroplastikfreie Kosmetik genauso wirksam?
Ja. Mikroplastik hat keine pflegende Wirkung, sondern erfüllt vor allem technische Funktionen. Moderne Formulierungen zeigen, dass Textur, Stabilität und Wirksamkeit auch ohne synthetische Polymere möglich sind – durch hautphysiologisch sinnvolle Alternativen.
Warum ist Mikroplastik besonders bei Cremes und Seren kritisch?
Cremes, Masken und Seren verbleiben über Stunden auf der Haut. Enthaltene Kunststoffpolymere wirken dort filmbildend und können Hautprozesse beeinflussen, ohne einen aktiven Pflegevorteil zu bieten. Deshalb ist der bewusste Verzicht gerade bei Leave-on-Produkten besonders relevant.
Sind Peelings ohne Mikroplastik sanfter zur Haut?
In vielen Fällen ja. Statt mechanischer Reibung setzen mikroplastikfreie Peelings häufig auf lösende Wirkprinzipien wie Fruchtsäuren, die abgestorbene Hautzellen sanft entfernen und die Hautoberfläche weniger stressen.
Hat mikroplastikfreie Kosmetik Vorteile für empfindliche Haut?
Ja. Da auf unnötige Füll- und Filmbildner verzichtet wird, sind mikroplastikfreie Formulierungen oft besser verträglich. Sie unterstützen die Hautfunktion, anstatt sie zu überdecken.
Wie erkenne ich Mikroplastik in Inhaltsstofflisten?
Mikroplastik kann sich hinter verschiedenen Bezeichnungen verbergen, häufig als Polymere mit Endungen wie -polymer oder -acrylate. Eine transparente Deklaration und eine klare Haltung der Marke sind deshalb besonders wichtig.
Unser Versprechen: bewusste Formulierungen mit Verantwortung
Kosmetik ohne Mikroplastik ist für uns kein Trend und kein einzelnes Verkaufsargument, sondern Teil eines grundsätzlichen Verständnisses von Hautpflege. Wir sind davon überzeugt, dass wirksame Kosmetik nur dann nachhaltig sein kann, wenn sie sowohl die Haut als auch ihre Umwelt respektiert.
Deshalb verzichten wir konsequent auf Mikroplastik und synthetische Kunststoffpolymere, wo sie keinen echten Mehrwert für die Haut bieten. Stattdessen setzen wir auf durchdachte Formulierungen, hautphysiologisch sinnvolle Strukturen und Inhaltsstoffe, die die Haut aktiv unterstützen, anstatt sie lediglich zu überdecken.
Ein weiterer Bestandteil dieses Anspruchs ist unser Umgang mit Konservierung. Unsere Produkte sind konservierungsmittelfrei im Sinne der Kosmetikverordnung und werden über funktionale Inhaltsstoffe stabilisiert, die zugleich hautverträglich sind. Dazu zählen unter anderem pflanzliche Extrakte wie Magnolia Bark Extract sowie feuchtigkeitsspendende Komponenten wie Pentylene Glycol. Der Magnolienextrakt wird aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen, konkret aus den Blättern und der Rinde des Magnolienbaums, und bildet einen natürlichen Wirkstoffkomplex, der das Produkt vor Keimen und Bakterien schützt, ohne wie ein klassisches Konservierungsmittel zu wirken. Pentylene Glycol unterstützt die Formulierung, indem es Feuchtigkeit bindet, die Haut geschmeidig hält und zugleich zur Stabilität des Produkts beiträgt.
Unser Versprechen bedeutet für uns, Verantwortung nicht nur zu kommunizieren, sondern sie in jeder Formulierung umzusetzen – von der Auswahl der Rohstoffe über die Texturentwicklung bis hin zur täglichen Anwendung. So entsteht Hautpflege, die bewusst formuliert ist, wirksam bleibt und langfristig Vertrauen schafft.

Fazit: Kosmetik ohne Mikroplastik – Verantwortung, die wirkt
Kosmetik ohne Mikroplastik ist kein kurzfristiger Trend, sondern Ausdruck eines bewussten Umgangs mit Hautpflege. Der Verzicht auf synthetische Kunststoffpolymere ermöglicht Formulierungen, die hautphysiologisch sinnvoll aufgebaut sind, die Hautfunktion respektieren und gleichzeitig ökologische Verantwortung übernehmen.
Durch moderne Wirkprinzipien, hautidentische Texturen und durchdachte Pflegekonzepte entsteht Hautpflege, die Wirksamkeit, Verträglichkeit und Nachhaltigkeit miteinander verbindet.
Mehr Beiträge:
Biohacking für deine Haut: So passt du deine Winterpflege smart an
Biohacking für deine Haut: wie du deine Pflege im Winter smart anpasstBiohacking bedeutet, die Signale des eigenen Körpers bewusster wahrzunehmen und gezielt zu unterstützen. Besonders im Winter...
Blattgold in der Kosmetik: Wirkung, Sensorik und professionelle Goldbehandlungen
Blattgold in der Kosmetik: für vitalisierte Haut und sichtbaren GlowBlattgold zieht Menschen seit Jahrhunderten in seinen Bann. Doch seine wahre Wirkung entfaltet sich erst, wenn es in der...
Wie das Sinnesorgan Haut fühlt und was das für deine Pflege bedeutet
Wie das Sinnesorgan Haut fühlt und was das für deine Pflege bedeutetDas Sinnesorgan Haut begleitet dich jeden Tag, doch wie sensibel es wirklich ist, merkst du oft erst, wenn sich etwas verändert....



