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Retinol

Retinol

Retinol ist eine Form von Vitamin A und gehört zu den wissenschaftlich besonders gut untersuchten Anti-Aging-Wirkstoffen der Hautpflege. Es unterstützt die natürlichen Erneuerungsprozesse der Haut und kann das Erscheinungsbild feiner Linien, Fältchen und Pigmentunregelmäßigkeiten verbessern. Retinol kommt natürlicherweise in tierischen Lebensmitteln vor, wird für kosmetische Formulierungen jedoch überwiegend synthetisch hergestellt.

Steckbrief

INCI-Name: RETINOL
Wirkstoff-Typ: Vitamin-A-Derivat / Retinoid / Anti-Aging-Wirkstoff
Hauptwirkung: Unterstützung der Hauterneuerung und Kollagenbildung, Glättung feiner Linien, Verbesserung von Hautstruktur und Hautton
Für welchen Hauttyp: Besonders reife, lichtgeschädigte, unebenmäßige und zu Unreinheiten neigende Haut
Routine-Schritt: Serum oder Creme, vorzugsweise abends; zunächst zwei- bis dreimal wöchentlich, bei guter Verträglichkeit langsam steigern. Tagsüber konsequenter UV-Schutz.
In Schwangerschaft: Nicht empfohlen; bei Schwangerschaft und Kinderwunsch sollte vorsichtshalber auf Retinol verzichtet werden

Was macht Retinol in der Haut?

Retinol wird in der Haut schrittweise in seine biologisch aktive Form, die Retinsäure, umgewandelt. Diese beeinflusst die Regulation wichtiger Zellprozesse, unterstützt die Erneuerung der Epidermis und fördert die Kollagenbildung in der Dermis. Dadurch kann Retinol bei regelmäßiger Anwendung die Hautstruktur glätten, die Elastizität unterstützen und sichtbaren Zeichen der Hautalterung entgegenwirken.

Produkte mit Retinol

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Häufige Fragen

Retinol ist nicht an ein bestimmtes Alter gebunden. Es kann besonders dann sinnvoll sein, wenn erste feine Linien, Pigmentunregelmäßigkeiten oder Veränderungen der Hautstruktur sichtbar werden.
Beide gehören zur Gruppe der Retinoide. Retinal benötigt nur einen Umwandlungsschritt zur biologisch aktiven Retinsäure, während Retinol zunächst in Retinal umgewandelt werden muss. Die tatsächliche Wirksamkeit und Verträglichkeit hängen jedoch auch von Konzentration und Formulierung ab.
Ja, besonders zu Beginn können Trockenheit, Rötungen oder Schuppungen auftreten. Deshalb empfiehlt sich eine langsame Gewöhnung mit niedriger Anwendungshäufigkeit und begleitender barrierestärkender Pflege.
Retinol ist lichtempfindlich und kann durch Lichteinwirkung an Stabilität verlieren. Deshalb wird die Anwendung am Abend empfohlen. Tagsüber ist ein konsequenter Breitband-Sonnenschutz mit mindestens LSF 30 wichtig.

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